Stefanie Sargnagel / Primordial Undermind / Rdeca Raketa / Ulrich Rois — more tba

DIE ERSTEN ACTS FÜR DAS KLANGFESTIVAL#7 SIND BEKANNT:

Primordial Undermind:
https://www.facebook.com/pages/Primordial-Undermind/8387084204
„A blur of indefinite energy, invisible not for transparency but for speed. An ecstatic dance dissolving the corrupted fabric of causality, invoking singularity, bleeding at the edges. Radiant spectral photon flux irradiating primal metabolism; resonant vibration within the primitive emotions inducing moiré visions of coherent light via sympathetic stimulation of the optic nerve. Labyrinthine mirrored corridors of abstraction sporadically lighted by fires of irrationality. Amplified homeostatic hum transmuted into an oscillating neurochemical ouroboros feeding a crescendo of standing wave drone through each molecular bond in the corporeal manifestation of collected nonconscious reality.“

Rdeca Raketa:

http://rdecaraketa.klingt.org/
„Rdeča Raketa (Red Rocket) is the electroacoustic duo of Maja Osojnik and Matija Schellander, both internationally active musicians and composers based in Vienna. Having both worked with abstract improvisation, contemporary classical compositions and with backgrounds in various other musical genres, Rdeča Raketas main topic is electroacoustic improvisation.
In the last years they released the tape Old Girl Old Boy on Mosz Records, composed a piece for the vocal ensemble Hortus Musicus as well as new music for silent movies (comissioned by the Filmarchiv Austria) and performed in Austria, Slovenia, Germany, South Korea and Serbia.
In 2013 Rdeča Raketa have released their second album Wir werden (god records), have again collaborated with the Filmarchiv Austria in the project „Traversing the Balkan“ and have toured Switzerland, Hungary, Slovakia, the Czech Republic, Slovenia, Croatia and Serbia. Filmarchiv Austria).“

Stefanie Sargnagel / Lesung:
http://stefaniesargnagel.tumblr.com/
„Ich arbeite in einem dieser Callcenter, dem anonymen Treffpunkt gescheiterter AkademikerInnen des 21. Jahrhunderts. Es ist meine erste Fixanstellung, der erste Job, bei dem eine Firma über meine Lebenszeit verfügen kann wie über eineN LeibeigeneN. Ich arbeite in angeordneten, unvorhersehbaren Schichten, und ich finde den Job super. Er vergreift sich an keinem meiner Talente, ist die anspruchloseste mögliche Tätigkeit. Ich sitze in einer Koje, nehme Anrufe entgegen, gebe schnelle Antworten in Form von Ziffern und führe reduzierte Gespräche unter einer Minute, während ich zeichne und im Internet versinke. Außer einem „Hallo“ wechsle ich kein Wort mit meinen KollegInnen, deshalb finde ich alle nett und fühle mich auch mit üblem Kater wohl.

Seit mir die Hälfte meines Tages gestohlen wird, bin ich sehr motiviert, die verbleibende Hälfte für mich zu nutzen. So produktiv wie seit der Gefangenschaft war ich noch nie, das Konzept „Freizeit vs. Arbeit“ erweist sich als etwas extrem Vernünftiges. Ich schaffe es ohnehin nicht, meine Kunst als tatsächliche Arbeit anzuerkennen, Arbeit sollte schon irgendwie „oasch“ sein. Wenn ich in den Ferien 35 statt zwanzig Stunden arbeite, fühle ich mich allerdings schon sehr um mein Menschsein betrogen.

Ideal wäre es, wenn ich durch diese täglichen fünf Stunden, die meinen chaotischen Alltag sehr schön strukturieren und mich zu künstlerischen Äußerungen anregen, ein finanziell sorgloses Leben führen und für meine abgründigen Auswürfe eine Art KünstlerInnenpension kassieren könnte. Als Gegenleistung mache ich niedere, roboterhafte Dienste an der Gesellschaft.

Stefanie Sargnagel ist Studentin der Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien und Callcenteragent in der Rufnummernauskunft.“(anschlaege.at)

Ulrich Rois / Audioguide:
http://featheredcoyote.bird-people.com/Feathered_Coyote_Records/Menu.html
„Ulrich Rois gestaltet für das Klangfestival#7 einen Audioguide, der die BesucherInnen akustisch durch und rund um das Festival begleitet.“

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